Natur- und Landschaftsfotografie - Felix Wesch

In der Tasche - 2.0

Manchmal werde ich gefragt was ich eigentlich so in meiner Kameratasche bzw. im Rucksack habe wenn ich fotografiere. Leicht versteckt steht das zwar im "Über mich" Bereich dieser Internetseite, aber wieso nicht einfach einen kurzen Artikel darüber schreiben?

Normalerweise gibt es zwei Gründe aus denen ich losziehe um Fotos zu machen: Entweder um Pflanzen bzw. Pilze zu fotografieren oder um den ganzen Rest im Bereich Landschafts- und Naturfotografie abzudecken. Je nachdem was gerade geplant ist, unterscheidet sich auch das, was im Rucksack zu finden ist.


Version A: Der ganze Rest!



Was ist drin?
  • Olympus OM-D E-M1
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II
  • Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 9-18mm 1:4.0-5.6
  • Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 12-40mm 1:2.8
  • Olympus M.ZUIKO DIGITAL 17mm 1:1.8
  • Panasonic Lumix G X Vario 35-100mm f2.8 Power OIS
  • Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 75-300mm 1:4.8-6.7 II
  • Viele Ersatzakkus
  • Polarisationsfilter
  • Graufilter
  • Step-Up-Ringe für die Filter für alle Objektive
Was die Ersatzakkus betrifft: Meistens komme ich bei einfachen Fototouren am Morgen mit einem Akku gut über die Runde. Aber da die Teile ja nicht viel wiegen, habe ich inzwischen eine ganze Armada an Ersatzakkus im Fotorucksack. Was die Objektive betrifft: Auf Kleinbildformat bezogen decken die bei richtig wenig Gewicht einen Brennweitenbereich von 18 bis 600mm ab. Das 17mm 1.8 verwende ich zwar an sich nie für Naturfotos, aber weil es nichts wiegt, liegt es halt auch mit im Rucksack...



Version B: Pflanzen und Pilze



Was ist drin?
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II
  • walimex Pro 135mm T2.2
  • Ersatzakkus
  • Polarisationsfilter
  • Reflektor, Diffusor bzw. einfach der Schattenmacher
In der älteren Version des Artikels, hatte ich noch die Fuji X-M1 als Orchideen- und Pilzkamera. Inzwischen hat sich aber für mich herausgestellt, dass der etwas größere Sensor nicht so viel bringt wie ich erhofft hatte. Also man merkt natürlich einen Unterschied was die Freistellungsmöglichkeiten betrifft. Die Unterschiede fielen aber kleiner aus als ich dachte. Und da zwei Kamerasysteme nebeneinander sowieso etwas umständlich sind, habe ich den Versuch dann wieder abgebrochen und fotografiere jetzt auch Orchideen und Pilze wieder mit meinen Olympuskameras. Wer weiß, vielleicht kaufe ich mir irgendwann einfach einen Speedbooster um das mit der Sensorgröße wieder etwas auszugleichen.... Oder irgendeine günstige Vollformatkamera um mal rumzuprobieren...

Seit ich die Olympus OM-D E-M5 Mark II besitze, habe ich auch endlich ein Schwenkdisplay. Bei bodennahen Hochformataufnahmen einfach eine richtige Erleichterung.

Den Polfilter verwende ich in seltenen Fällen um störende Reflexionen im Laub der Pflanzen zu entfernen bzw. zu verringern. Wichtiger ist der Reflektor bzw. halt das Teil um das Licht rund um das zu fotografierende Objekt zu beeinflussen (dazu gibt's einen Abschnitt in meinen Artikel über Blumenfotografie). Ans Stativ geklemmt und richtig ausgerichtet ist das Teil gold wert.


Und sonst?

Zusätzlich habe ich fast immer (99,5% der Fälle geschätzt) ein Stativ dabei. Wenn's um Landschaften etc. geht sowieso. Bei Pflanzen und Pilzen verzichte ich manchmal darauf, wenn ich nur mit einer kleinen Tasche und nicht mit dem Rucksack losziehen will. Kommt z.B. im Herbst vor wenn ich an sich Pilze sammeln will und nur nebenbei ein Foto rausspringen könnte. Außerdem mit im Rucksack: alle Sechskantschlüssel, die ich brauchen könnte um irgendwas am Stativ oder Stativkopf festzuschrauben, was sich vielleicht mal lockern könnte...


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